Satzung der GfA

Die Satzung unseres Vereins.


A. Name, Sitz und Zweck der Gesellschaft

§ 1 Name und Sitz  
  1. Der Verein führt den Namen: Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (Kurzbezeichnung GfA)
  2. Sitz des Vereins ist Hannover
  3. Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover am 22.7.1954 unter der Registernummer 82 VR 1056 eingetragen
  4. Gerichtsstand für alle Vereinsangelegenheiten sowie für alle Leistungen des Vereins ist am Ort des Registergerichts.
§ 2 Zweck
  1. Die Gesellschaft widmet sich
    a) der Pflege, Entwicklung und Verbreitung von Methoden im persönlichen Arbeits- und Lebensbereich.
    b) der Weiterbildung, Beratung und Forderung von Mitgliedern und Interessenten auf der Grundlage von Gegenseitigkeit durch Situationsanalysen und Informationen.
    c) der Ausbildung und Betreuung förderungswürdiger und begabter Nachwuchskräfte - auch an Fach- und Hochschulen - durch Vermittlung wertvoller Erkenntnisse und Lebenserfahrungen.
  2.  Die Gesellschaft will Mitglieder und Nachwuchskräfte durch Übungen auf gemeinnütziger Basis fördern und befähigen, rationell zu arbeiten, insbesondere persönliche Schwierigkeiten zu erkennen und zu meistern sowie Können und Persönlichkeit in einem sinnvoll gestalteten Leben zu entfalten. Insoweit leistet die Gesellschaft praktische Mithilfe bei der Lösung von Aufgaben zum Nutzen der deutschen und der Weltwirtschaft.
  3. Der Zweck ist weder auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb noch auf Erwerb ausgerichtet. Etwaige Gewinne sind ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden.
  4. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke
§ 3 Aufgaben
  1. Durchführung von Arbeits- und Übungsabenden im Rahmen von Landes-, Bezirks- und sonstiger Arbeitsgruppen.
  2. Veranstaltung von Vorträgen, Tagungen und Besichtigungen sowie von Fachwochen und besonderen Lehrgängen für Mitglieder und Interessenten.
  3. Einführung eines Erfahrungsaustausches und Anlage von Archiven mit Fachbücherei und Tonbändern über das Gebiet der Persönlichen Arbeitsgestaltung, verbunden mit einer Plan- und Ideensammlung.
  4. Einrichtung von freiwilligen Patenschaften zur Förderung begabter Nachwuchskräfte.
  5. freiwillige Sonderzuwendungen an das Vereinsvermögen.
  6. geistige und sachliche Unterstützungen.
§ 4 Gemeinnützigkeit
  1. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts ,,steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
  2. Der Verein wird seine Mitarbeit auch für die Lösung von gemeinnützigen Aufgaben des allgemeinen Wohles und zugunsten der Stärkung der Leistungsfähigkeit des arbeitenden Menschen zur Verfügung stellen.
  3. Zur Förderung des Vereinszweckes kann der Verein auch andern Gemeinschaften korporativ beitreten.
  4. Die Teilnahme an Lehrgängen ist nicht vom Erwerb der Mitgliedschaft beim Verein abhängig.
  5. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile in ihrer Eigenschaft als Mitglieder und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Der Verein darf niemand durch zweckfremde Verwaltungsaufgaben oder sonst wie durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Alle dem Verein zufließenden Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  6. Die Ordentliche Hauptversammlung ermächtigt den Vorstand, alle notwendigen Änderungen der Satzung, die vom Registergericht, Finanzamt oder sonstigen amtlichen Stellen verlangt werden, vorzunehmen und notwendige Erklärungen für den Verein abzugeben und eintragen zu lassen.
§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


B. Mitgliedschaft

§ 6 Formen der Mitgliedschaft
  1. Ordentliche Mitglieder können werden.
    a) alle natürlichen Personen (Mindestalter 18 Jahre)
    b) juristische Personen, Körperschaften oder Institute, die bereit sind, an der Verwirklichung des Zweckes und der Aufgaben mitzuwirken
  2. Fördernde Mitglieder können werden natürliche oder juristische Personen, Körperschaften oder Institute, welche die Bestrebungen des Vereins durch einmalige oder regelmäßige Zuwendungen oder Leistungen anderer Art unterstützen. Fördernde Mitglieder genießen das Recht der Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins, auch der Gruppen, haben jedoch kein Stimmrecht.
  3. Ehrenmitglieder können werden Personen, die sich um die Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Hauptversammlung ernannt und genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, zahlen jedoch keinen Beitrag.
  4. Doppelmitgliedschaft:
    Unter der Doppelmitgliedschaft wird verstanden, wenn ein ordentliches Mitglied zugleich in einem anderen Verband / Verein, mit dem eine entsprechende Kooperation besteht, auch Mitglied ist. Diese Mitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.

§ 7 Aufnahme
  1. Erwerb der Mitgliedschaft erfordert schriftliche Beitrittserklärung und Aufnahmebestätigung.
  2. Die Aufnahme erfolgt durch den Bundesvorstand auf Vorschlag des zuständigen Gruppenvorstands. Über die Aufnahme von Einzelmitgliedern ohne Gruppenanschluss entscheidet der Bundesvorstand.
  3. Sofern der Gruppenvorstand es ablehnt, die Aufnahme vorzuschlagen, oder sofern der Vorstand die Aufnahme ablehnt, brauchen dem Aufnahmesuchenden die Gründe für die Ablehnung nicht bekanntgegeben zu werden.
§ 8 Rechte

 Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind berechtigt,

  1. an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und seine Einrichtungen zu benutzen,
  2. an der Hauptversammlung teilzunehmen und dort das Stimmrecht auszuüben oder sich durch ein anderes ordentliches Mitglied vertreten zu lassen.
  3. Informationen zu verlangen über die Ergebnisse der Gemeinschaftsarbeit innerhalb der Gesellschaft.
§ 9 Pflichten

Die Mitglieder verpflichten sich,

  1. die Verwirklichung des Zwecks und der Aufgaben zu fördern, insbesondere die Interessen des Vereins zu wahren sowie die Beschlüsse des Vorstandes und der Hauptversammlungen, auch soweit solche in den Gruppenebenen ergehen, zu beachten.
  2. Insbesondere, andere Mitglieder nach bestem Können zu fördern und Angelegenheiten, Pläne und Vorhaben der Mitglieder - auch nach Beendigung der Mitgliedschaft - vertraulich zu behandeln.
§ 10 Ende der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft erlischt bei Einzelpersonen durch den Tod, bei den anderen Mitgliedern durch Auflösung oder sonstigen Verlust der Rechtsfähigkeit.
  2. durch Austritt. Dieser muss dem Vorstand oder Gruppenvorstand gegenüber schriftlich mittels eingeschriebenen Briefes erklärt werden. Die Kündigungsfrist betragt drei Monate. Der Austritt kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen.
  3. durch Ausschluss aus wichtigem Grund; als wichtiger Grund gilt auch, wenn trotz Mahnungen mittels eingeschriebenen Briefes der Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt oder den Interessen des Vereins zuwidergehandelt wird. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach vorher eingeholter Zustimmung des Bezirksgruppenvorstandes und, soweit vorhanden, auch des Landesgruppenvorstandes. Dem Betroffenen ist Gelegenheit zu geben, sich vor Beschlussfassung mündlich oder schriftlich binnen eines Monats zu äußern. Der Beschluß des Vorstandes ergeht schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Die vorhergehenden Beschlüsse der Gruppenvorstände brauchen weder mit Gründen versehen noch dem Betroffenen bekanntgegeben zu werden. Der Beschluss des Vorstandes ist dem Betroffenen mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzugeben. Maßgebend ist die letztbekannte Anschrift. Binnen 1 Monat nach dem Tage der Absendung (Poststempel ist maßgebend) kann der Betroffene Einspruch einlegen, der an den Vorstand zu richten ist. Über den Einspruch entscheidet ein von Fall zu Fall einzuberufender Ehrenrat innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Einspruchs. Vor dieser Entscheidung steht dem Mitglied kein Recht zu auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschlusses.
  4. Im Falle des Erlöschens der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch Irgendwelcher Art an das Vereinsvermögen.
§ 11 Beiträge
  1. Die Ordentliche Hauptversammlung bestimmt Höhe und Fälligkeit des Beitrages sowie der Aufnahmegebühr und setzt gleichzeitig die Höhe der den Landes- und Bezirksgruppen zustehenden Anteile fest. Der Beitrag ist jeweils für 1 Kalenderjahr, bei Eintritt im Laufe des Jahres anteilig, in einer Summe im voraus fällig.
  2. Der Mitgliedsbeitrag für juristische Personen und Institutionen betragt mind. den 3-fachen Jahresbeitrag eines Einzelmitgliedes. Die Institutionen erhalten dadurch das Recht, normale Aussendungen 3-fach zu erhalten und zu den Arbeitsmethodikertreffen bis zu 3 Personen zu delegieren. Ihr Stimmrecht ist auf eine Stimme begrenzt,

C. Organe der Gesellschaft

Einzelheiten, die in dieser Satzung nicht angesprochen werden, regelt die Rahmengeschäftsordnung für die entsprechenden Organe. Die Rahmen­geschäftsordnung wird von der Hauptversammlung beschlossen. 

§ 12 Organe des Vereins sind
  1. das Präsidium,
  2. der Vorstand,
  3. der Erweiterte Vorstand,
  4. die Hauptversammlung,
  5. die Landes- bzw. Bezirksgruppen
§ 13 Präsidium
  1. Zur Beratung des Vorstandes wird ein Präsidium gebildet.
  2. Zum Präsidium gehören Ehrenvorsitzender der GfA und vom Vorstand und Erweiterten Vorstand berufene Mitglieder, die sich um die Gesellschaft besonders verdient gemacht haben.
§ 14 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzer, dem 2. Vorsitzer und dem 3. Vorsitzer, dem Schriftwart und dem Schatzmeister. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Ordentliche Hauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl in der nächsten Hauptversammlung im Amt.
  2. Der 1. Vorsitzer vertritt den Verein nach innen und nach außen (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im Falle seiner Verhinderung wird er durch den 2. Vorsitzer, und falls auch dieser verhindert ist, durch den 3. Vorsetzer vertreten. Der Vertretende braucht nach außen hin nicht den Nachweis zu erbringen, daß ein Verhinderungsfall vorliegt.
  3. Der Vorstand ist an die Richtlinien und Beschlüsse der Hauptversammlung gebunden und ist für deren Durchführung verantwortlich. Dabei soll er etwaige Äußerungen des Erweiterten Vorstandes beachten. Er hat ferner die Arbeit der Gruppen weitestgehend zu fördern.
  4. Der Vorstand ist verantwortlich für die Verwaltung des Vereinsvermögens nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Hauptversammlung.
  5. Außerordentliche Ausgaben bedürfen der vorherigen Zustimmung des Erweiterten Vorstandes. Ohne entsprechende Deckung dürfen Verpflichtungen nicht eingegangen werden. Den Mitgliedern des Vorstandes dürfen nur die notwendigen Auslagen ersetzt werden, sie haben keinen Anspruch auf ein Entgelt für ihre Tätigkeit.
  6. Der Schatzmeister legt dem Vorstand jeweils bis zum 31. 3. eine nach den Grundsätzen einer vorschriftsmäßigen Buchführung abgefasste und belegte Jahresrechnung für das letztvergangene Jahr zur Prüfung vor. Die geprüften Jahresrechnungen hat der Schatzmeister der nächstfolgenden Ordentlichen Hauptversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Der Schatzmeister ist dem Vorstand, den Prüfern sowie einer Hauptversammlung gegenüber verpflichtet, jede gewünschte Auskunft über die Kassenführung und die Vermögensverwaltung zu erteilen. Zu jeder Ordentlichen Hauptversammlung hat der Schatzmeister einen Haushaltsplan für die kommenden 3 Jahre vorzulegen, der dem Vorstand und dem Erweiterten Vorstand mindestens zwei Monate vorher im Entwurf vorgelegen hat. Der Vorstand und Erweiterte Vorstand können Anregungen zur Änderung geben, an die der Schatzmeister jedoch nicht gebunden ist.
  7. Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzer nach Bedarf berufen. Er muss ihn einberufen, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder es verlangen; diese Einberufung hat binnen vier Wochen zu erfolgen.
  8. Der Vorstand ist jederzeit verpflichtet, einer Hauptversammlung oder dem Erweiterten Vorstand jede gewünschte Auskunft zu geben. Jeder Ordentlichen Hauptversammlung hat er einen Bericht über die Zeit seit der letzten Ordentlichen Hauptversammlung vorzulegen.
  9. Für die Betreuung des Archivs und die damit zu erledigenden Geschäfte hat der Vorstand einen Archivleiter zu bestellen. Dieser ist in finanziellen Angelegenheiten dem Schatzmeister unterstellt. Der Archivleiter hat dem Vorstand und der Hauptversammlung jede gewünschte Auskunft zu erteilen.
  10. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzers den Ausschlag. Beschlüsse des Vorstandes können auch auf schriftlichem Wege zustande kommen.
  11. Scheidet ein Mitglied des Vereinsvorstandes vorzeitig aus, so wählt der erweiterte Bundesvorstand ein Ersatzmitglied für die verbleibende Amtsdauer des Ausgeschiedenen mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  12. Der Vorstand ist berechtigt, über eine entsprechende Geschäftsstelle zu entscheiden, die der Koordination der Vereinsarbeit und der Entlastung des ehrenamtlich tätigen Vorstands dient.
  13. Die Wahl der dann anzustellenden Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers obliegt dem Bundesvorstand.
§ 15 Erweiterter Vorstand
  1. Der Erweiterte Vorstand besteht aus mindestens 10 Mitgliedern. Er setzt sich zusammen aus dem Vorstand, den 1. Vorsitzern der Landes- und der Bezirksgruppen, dem Archivleiter sowie von der Hauptversammlung zugewählten Mitgliedern.
  2. Der Erweiterte Vorstand unterstützt den Vorstand in der Vorbereitung und Durchführung seiner Aufgaben. Im Einvernehmen mit dem Vorstand oder auf Grund Übertragung durch eine Hauptversammlung übernimmt er von Fall zu Fall die Lösung von Sonderaufgaben. Er hat das Recht, dem Vorstand Empfehlungen zur Förderung des Vereinszweckes zu unterbreiten. Soweit dem Erweiterten Vorstand Sonderaufgaben übertragen sind, ist der Vorstand an die Beschlüsse des Erweiterten Vorstands gebunden und hat diese auszuführen.
  3. Bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern oder zwischen Vorstand bzw. Gruppenvorstand mit Mitgliedern benennt jede Partei ein Mitglied des Erweiterten Vorstands zur Vertretung ihrer Rechte. Die Tätigkeit des Obmannes übernimmt ein Mitglied des Präsidiums, das von diesem von Fall zu Fall bestimmt wird. Dieser Schlichtungsausschuss hat spätestens 1 Monat nach seiner Bestellung zusammenzutreten und hat die Angelegenheit unverzüglich abzuwickeln.
  4. Der Erweiterte Vorstand soll mindestens alle 3 Jahre zusammentreten, tunlichst vor jeder Ordentlichen Hauptversammlung. Die Vorbereitung und Durchführung obliegt dem Vorstand. In den Versammlungen des Erweiterten Vorstandes führt der 1. Vorsitzer den Vorsitz. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsvorsitzers den Ausschlag. Den Mitgliedern des Erweiterten Vorstandes dürfen nur die notwendigen Auslagen ersetzt werden, sie haben keinen Anspruch auf ein Entgelt für ihre Tätigkeit.
§ 16 Hauptversammlung
  1. Die Hauptversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern.
  2. Mindestens alle 3 Jahre hat eine Ordentliche Hauptversammlung stattzufinden. Ort und Zeit werden vom Vorstand festgelegt. Die Tagungen sollen tunlichst abwechselnd in den Bezirken durchgeführt werden.
  3. Außerordentliche Hauptversammlungen sind vom Vorstand nach Bedarf oder auf Veranlassung von mindestens 1/10 der ordentlichen Mitglieder einzuberufen. Die Einladungen zu den Außerordentlichen Hauptversammlungen haben spätestens binnen 1 Monat herauszugehen; der Termin zur Hauptversammlung darf nicht weiter als 6 Wochen über den Absendetag der Einladung hinaus liegen.
  4. Hauptversammlungen werden vom Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einmonatiger Frist an die dem Vorstand letztbekannte Anschrift durch Brief oder Drucksache einberufen. Die einmonatige Frist wird gerechnet vom zweiten Tage nach dem Tage der Aufgabe zur Post. Als unzustellbar zurückkommende Einladungen haben keine Auswirkungen auf die Satzungsmäßigkeit einer Hauptversammlung.
  5. Zusatzanträge zur Tagesordnung sind dem Vorstand spätestens 14 Tage vor der Hauptversammlung einzureichen.
  6. Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der 1. Vorsitzer.
  7. Der Ordentlichen Hauptversammlung bleiben insbesondere vorbehalten: a) Wahl des Vorstandes, Bestätigung der durch eine Außerordentliche Hauptversammlung in den Erweiterten Vorstand gewählten Mitglieder. b) Wahl von 2 Rechnungsprüfern. c) Entlastung des Vorstandes. d) Genehmigung des Haushaltsplanes. e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen sowie über die Auflösung des Vereins.
  8. Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit: Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzers der Hauptversammlung den Ausschlag. Beschlüsse über Satzungsänderungen müssen mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins einschließlich der Bestellung der Liquidatoren müssen mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden. Außerhalb einer Hauptversammlung können Beschlüsse gefasst werden durch schriftliche Abstimmung. Zur Wirksamkeit ist die Zustimmung von zwei Dritteln der ordentlichen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  9. Jedes ordentliche Mitglied wie auch jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann auf ein stimmberechtigtes Mitglied übertragen werden. Die Übertragung bedarf der Schriftform. Der Vertretende stimmt nach eigenem Ermessen.
  10. Über die Beschlüsse der Hauptversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Protokollführer und dem Vorsitzer der Hauptversammlung zu unterschreiben ist. Sofern der Schriftwart nicht anwesend ist, bestimmt die Hauptversammlung einen Protokollführer.
  11. Wahlen und Abstimmungen erfolgen in der Regel durch einfaches Erheben der Hand oder durch Aufstehen. Die Hauptversammlung kann jeweils eine andere Form beschließen.
  12. Im Verlauf der Ordentlichen Hauptversammlung soll möglichst ein richtungsweisendes Referat mit anschließender Diskussion gehalten werden.
§ 17 Landesgruppen
  1. Zur Förderung des Erfahrungs- und Gedankenaustausches und zur Vertiefung der methodischen Arbeit werden vom Vorstand Bezirksgruppen gebildet. Der Vorstand kann mehrere Bezirksgruppen zu einer Landesgruppe verbinden; durch diese Verbindung verlieren die Bezirksgruppen nicht ihre Selbständigkeit.
  2. Die Vorstände der Gruppen gliedern sich wie der Vorstand des Vereins einschließlich des Erweiterten Vorstandes. Die Gruppenversammlungen treten zusammen und beschließen entsprechend den Bestimmungen über die Hauptversammlung des Vereins. Die Beschlüsse haben Wirkung nur für den Bereich der Gruppe. Für die Zeit bis zur ersten Ordentlichen Hauptversammlung einer Gruppe wird der Gruppenvorstand vom Vereinsvorstand bestimmt. Für diesen eingesetzten Vorstand gilt § 14 Ziffer 1 Absatz 2 Satz 3 entsprechend.
  3. Im Rahmen der Beschlüsse und Richtlinien der Vereinsorgane verwalten die Gruppen sich selbst.
  4. Die Gruppen sind verpflichtet, den abzuführenden Teil der Beiträge und die Aufnahmegebühren jeweils zum 15. 4. und 15. 10. des laufenden Jahres an den Schatzmeister des Vereins abzuführen, unabhängig von den tatsächlichen Aufkommen.
  5. Die Gruppen sind verpflichtet, jeweils zum 1. 3. eines Jahres dem Vereinsvorstand über die geleistete Arbeit ihrer Gruppe, unter Beifügung eines Kassenberichtes, zu berichten. Diese Berichte müssen so ausführlich sein, dass sie dem Vereinsvorstand genügend Handhabe bieten, seinen Jahresbericht aufzustellen.
  6. Einzelmitglieder können sich einer Bezirksgruppe nach eigener Wahl anschließen, sie gehören damit auch der für diese Bezirksgruppen zuständigen Landesgruppe an und werden von diesen betreut.

D. Auflösung

§ 18 Auflösung
  1. Bei der Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung in Nürnberg zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, tunlichst im Sinne der Zielsetzung des Vereins zu verwenden hat.
  2. Als Liquidatoren sollen nach Möglichkeit zwei Mitglieder des Vorstandes bestimmt werden. Für die Liquidatoren gilt § 14 Ziffer 5 Satz 3 entsprechend.

Die Neufassung dieser Satzung wurde in der Ordentlichen Hauptversammlung am 15. Juni 1968 in Wiesbaden einstimmig beschlossen. Berücksichtigung fanden die Änderungen It. BHV am 19.6.71, 12.6.74, 19.5.77 und 16.5.80 alle in Falkenstein/Taunus.

Außerdem sind die Änderungen enthalten, die auf der Hauptversammlung am 13.05.2010 in Döttingen beschlossen worden sind.

 

Mitglieder-Login

Mitglieder-Statement

  • Gisela Malasch Ich bin immer interessiert, den Alltag zu verbessern, zu vereinfachen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Seit einigen Monaten bin ich Mitglied der GfA, habe aber schon an dem Führungstraining in Stuttgart teilgenommen: Ein interessantes und sehr informatives Wochenende, bei dem einfach alles stimmte.

    Gisela Malasch

  • Alfred Hampp

    Arbeitsmethodik gehört nicht nur in die Geschäftswelt. Nach Gustav Großmann bestimmt die Stimmung. Die GfA unterstützt diesen Aspekt.

    Alfred Hampp

  • Helmut Kluger

    Als GfA-Mitglied habe ich folgende Möglichkeiten: Menschen, hilfreiche Methoden, Erkenntnisse kennen- + verstehen lernen + damit mir selbst und anderen Menschen helfen. Mein eigenes Lebensziel suchen, finden + meinen Weg gehen. Meinen Weg mit Überzeugung + Freude gehen. Mein Motto: Geht nicht, gibt's nicht!

    Helmut Kluger

  • Sanjay Sauldie

    Ich bin bei der GfA, weil ich immer wieder neue tolle Menschen kennenlerne.

    Sanjay Sauldie

  • Peter D. Zettel

    Bei der GfA bin ich, weil ich hier Offenheit und Interesse an Grundsätzlichem und die Bereitschaft finde, »über den Tellerrand hinaus zu denken«

    Peter D. Zettel

  • Thomas Kiefer
    Vor einigen Jahren kam ich durch persönliche Empfehlung zur GfA. Seitdem nutze ich die Angebote in Rastatt gerne und regelmäßig. Ob privat oder beruflich, die Vorträge bei der GfA weiten den Blick und eröffnen neue Perspektiven.

    Thomas Kiefer

  • Peter Landherr

    Ich möchte mich permanent persönlich weiterentwickeln und dabei sind mir Methodik und der persönliche Austausch in den GfA Abenden wichtig. Hier kann ich ungezwungen neue Impulse aufnehmen und in der Gruppe meine eigenen Erfahrungen diskutieren.

    Peter Landherr

  • Martin Ciocarelli

    Ich bin GfA-Mitglied geworden, weil sich in der GfA sehr viele interessante, herzliche und interessierte Menschen treffen... , weil die GfA enorm viel Kompetenz versammelt und dadurch ein Ort ist, an dem ich mich fachlich und persönlich weiter entwickeln kann.

    Martin Ciocarelli

  • Walter Vogts

    GfA - wo sonst noch gibt es so aufregend - viel Anregung zur Lebensgestaltung.

    Walter Vogts

  • Jeanette Abuja

    Ich treffe dort viele interessante Köpfe, die sich weiterentwickeln wollen und dazu ihre Expertise austauschen.

    Jeanette Abuja

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