Newsletter 'GfA Aktuell' Nr. 38 vom April 2016

Nummer 38                                                                April 2016

Verfasser:
Heinz Hütter, verantwortlich für Information & Kommunikation der GfA

huetter@gfa-forum.de Tel. 0821-51 54 03

Schwerpunkt:  "Lernen und die digitalen Medien"

„Smartphone, Tablet, Notebook im Unterricht: Die einen halten das ‚digitale Klassenzimmer‘ für unabdingbar, um Schüler für das Berufsleben fit zu machen. Andere warnen vor einer Häppchen-Kultur." (Katrin Kimpel, Hessenschau, 26.1016)

Es gehört zum Selbstverständnis von GfA Aktuell, sich mit den Themen des modernen Lebens rund um Arbeiten und Lernen auseinanderzusetzen. Pro und Contra zum digitalen Lernen und Arbeiten ist daher zum wiederholten Male Schwerpunkt. Einige Tipps zu Methodensammlungen, analog wie digital, ergänzen diesen Newsletter. Und natürlich unsere Veranstaltungshinweise gleich zuerst. Achtung: Bei  beiden Veranstaltungen enden in Kürze die Frühbucherphasen.

 

Zum Inhalt

1.  Falkenstein-Seminare 2016: Frühbucherpreise enden bald - Freunde mitbringen!
2.  Jubiläums-Impulstage: 40 Jahre GABAL e.V.
3.  Pro oder Contra: "Digitales Klassenzimmer" auf dem Prüfstand
4.  Pro: Kollaboratives Lernen und Arbeiten und ein digitaler Methodenpool
5.  Contra: Das Buch „Die Lüge der digitalen Bildung"
6.  Nochmals contra: Wie die Erziehung beim Smartphone-Konsum versagt
7.  Frühjahrsputz in digitalen Ablagen
8.  Die Säge schärfen: Überblick zu wichtigen Management- und Marketing-Tools

 

1.  Falkenstein-Seminare 2016: Frühbucherpreise enden bald - Freunde mitbringen!

Hans Walter SchäferSich bei einem Workshop mit organisatorischen Fragen des eigenen Ablebens beschäftigen? Und das in der wohligen Atmosphäre eines Seminarhotels, womöglich an einem sonnigen langen Wochenende? Das klingt vielleicht griesgrämig oder makaber. Doch beides es ist nicht: Hans-Walter Schäfer stellt einen Notfallkoffer vor, den jeder braucht, und sein rheinischer Humor lässt weder  Kummer noch Frust aufkommen. Und nach diesem Wochenende ... haben Sie Dinge geregelt, die Sie immer schon ordnen wollten!

Die Falkenstein-Seminare finden vom 05. bis 07. Mai im Schlosshotel Döttingen im Kochertal statt. 

Außer Hans Walter Schäfer sind in parallelen Workshops dabei:

- Roland Geisselhart, der Pionier des Gedächtnistrainings, mit seinem „optimalen Gedächtnis- und Motivationstraining" und viel mentaler Power und

- Dr. Wilfried Mende, der Umsetzungs-Profi, mit „Die Kunst der intuitiven Zielverwirklichung"

Für GfA-Mitglieder und GABAL-Mitglieder betragen die Seminarkosten € 240,00, für andere Gäste € 340,00. Bei einer Anmeldung bis zum 20.04. gibt es einen Frühbucherrabatt 50 €. Zusätzlich ist ein Nachlass von weiteren 50 € für jede mitgebrachte Person möglich.

Die Anmeldung können Sie hier vornehmen oder über GfA-Bundeskartei - Roland Kreische, Hermann-Steinhäuser-Str. 4, 63065 Offenbach, Tel.: 069 - 81 44069 - 81 44 86, Fax: 069 - 98 55 89 59, roland.kreische@gfa-forum.de

Der Preis für Unterkunft mit Vollpension während des zweieinhalbtägigen Seminars beträgt im Einzelzimmer/Person 221 € und ist direkt mit dem Schlosshotel abzurechnen. Auch bei einer Verlängerung des Hotelaufenthalts gibt einen Preisnachlass.

Die ausführliche Darstellung der Workshopinhalte finden Sie im Faltblatt der Falkenstein-Seminare.

 

2.  Jubiläums-Impulstage: 40 Jahre GABAL e.V.

JIT„Den ‚Puls der Zeit‘ wollen wir erspüren bei den Jubiläums-Impulstagen 2016",  verspricht Hanspeter Reiter, Vorstandssprecher des GABAL e.V. „Dafür fassen wir die beiden Impulstage in ein Wochenende zusammen: Am 04./05. Juni in Seeheim-Jugenheim". 

Unter den Referenten: Prof. Dr. Lothar Seiwert, Ehrenmitglied der GfA, Frau Dr. Sylvia Löhken, frühere Falkenstein-Referentin und Dr. Rudolf Müller, als Vertreter der GABAL-Regionalgruppe Bayern fester Kooperationspartner der GfA.

GfA-Mitglieder erhalten die gleichen Preise wie GABAL-Mitglieder. Bis zum 02.05. wurde jetzt ein Frühbucherpreis II aufgelegt mit einer Ermäßigung von 50 €. Programm und Anmeldung.

 

3.  Pro oder Contra: "Digitales Klassenzimmer" auf dem Prüfstand

Digitales KlassenzimmerSmartphone, Tablet, Notebook im Unterricht: Die einen halten das "digitale Klassenzimmer" für unabdingbar, um Schüler für das Berufsleben fit zu machen. Andere warnen vor einer Häppchen-Kultur. hessenschau.de zeigt die Positionen. Pro und Contra - zwei Fachleute beziehen Stellung. Ein Audio- und ein Video-Beitrag ergänzen diese Übersicht der Verfasserin Katrin Kimpel.  

 

4.  Pro: Kollaboratives Lernen und Arbeiten und ein digitaler Methodenpool

NetzwerkAls einer der großen Vorzüge der digitalen Medien gilt die Möglichkeit zur Kollaboration - dem gemeinsamen Erarbeiten oder Erlernen von Inhalten.

Eine Befragung von SMART Technologies in Unternehmen ergab, dass Mitarbeiter v.a. die kollaborative Ideenfindung und kreative Inspiration durch das Team schätzen. Ein einführender Artikel erläutert in knapper Form die Vorteile digitaler Kollaboration, insbesondere auch an Hochschulen.

Betrieben wird dieses „Netzwerk Digitale Bildung" von der SMART Technologies Deutschland GmbH. Es will „Lehrenden wie Lernenden ermöglichen, von den Chancen der Digitalen Bildung zu profitieren."

Zahlreiche Links führen zu vertiefenden Informationen und zu nützlichen Programmen und Apps der Kollaboration und des digitalen Lernens. Vorbildlich aufbereitet ist ein Methodenpool mit 120 Lernmethoden für die unterschiedlichsten Lernfelder.

 

5.  Contra: Das Buch „Die Lüge der digitalen Bildung"

LuegeDie überfällige Digitalisierung aller Unterrichtsräume ist zur Zeit in aller Munde. Deutschland sei im internationalen Vergleich abgehängt, was die Früherziehung im Umgang mit digitalen Medien angehe, sagen Politik und - natürlich - Wirtschaft.

Gerald Lembke, Professor und Studiengangsleiter für digitale Medien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, und der Wirtschaftsjournalist Ingo Leipner halten mit unbequemen Ansichten dagegen. In ihrem Buch „Die Lüge der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen" erörtern sie die Gefahren, die frühkindlicher Medienkonsum und digitales Lernen mit sich bringen. Ihre Kernthese: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter."

Gerald Lembke, Ingo Leipner - Die Lüge der digitalen Bildung: Warum unsere Kinder das Lernen verlernen, München 2015, 256 S., 19,99 €. 

„Die Entwicklungspsychologie sagt, dass Kinder ungefähr ab dem 12. bis 14. Lebensjahr beginnen, abstrakt zu denken und erste Möglichkeiten der Selbstreflexion entwickeln," so der Co-Autor Ingo Leipner. In diesem Alter sei es langsam sinnvoll, Medienkompetenz aufzubauen, die über eine reine „Wischkompetenz" hinausgeht. Ein Plädoyer für eine durchdachte Nutzung digitaler Medien.

Übrigens tritt Ingo Leipner mit diesem Thema am 21. April bei der GfA-Gruppe Mannheim auf.

Ein Interview mit Gerald Lembke hat der WDR als Video bereitgestellt.

 

6.  Nochmals contra: Wie die Erziehung beim Smartphone-Konsum versagt

KlicksafeErst vor kurzem verkündeten uns die Nachrichten - wir alle hatten natürlich davon keine Ahnung - dass das Tippen auf einem Smartphones im fahrenden Auto hochgradig gefährlich sei.

Doch vor allem bei Kindern können die Auswirkungen von Smartphones verheerend sein, so stellte eine Studie von Mannheimer Forschern um Prof. Dr. Peter Vorderer fest.

Diese Webseite Klicksafe übrigens setzt seit 2004 in Deutschland den Auftrag der EU-Kommission um, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien zu vermitteln.

Eltern sind dabei oft machtlos. Eine andere Zusammenfassung der Studie in der Welt erläutert außerdem vier verschiedene Erziehungsstrategien der Eltern, die von den Mannheimer Forschern ausgemacht wurden.

Mein Tipp dazu: Wenn Sie selbst z.B. als Eltern betroffen sind, dann finden Sie Ihre Position in der Smartphone-Frage mittels des bewährten Wertequadrats von Friedemann Schulz von Thun. Die vier Erziehungsstrategien der Eltern passen da wunderbar hinein: Die „ängstlich-konservativen Reglementierer" und die „Laissez-faire"-Gruppe als die beiden Extreme, die „freundschaftlichen Liberalen" und „kindzentrierten Aktiven" als die moderaten Wertebündel dazwischen. 

Wie das Wertequadrat eine Werteentwicklung fördern kann, sollten Arbeitsmethodiker unbedingt wissen.

 

7.  Frühjahrsputz in digitalen Ablagen

FrühjahrsputzEs ist Frühjahr. „Warum nutzen wir die Gelegenheit nicht auch, um mal in unseren vielfältigen digitalen Ablagen aufzuräumen?", fragt Simon Dückert, Berater, Coach und Geschäftsführer der Cogneon Akademie Nürnberg. Denn diese Ablagen „haben gegenüber der physischen Ablage einen großen Nachteil. Herrscht Unordnung im Büro und auf dem Schreibtisch, beginnen wir uns unwohl zu fühlen und Dinge ständig bei Suchvorgängen von links nach rechts zu räumen."

Dückert stellt als Grundprinzip des Ordnung-Schaffens die japanische 5S-Methode vor und gibt dann eine Putz-und-Aufräum-Reihenfolge vor.

Wer's noch ausführlicher braucht, sei auf das Buch von Jürgen Kurz „Für immer aufgeräumt - auch digital" verwiesen, das wir im Newsletter Nr. 31 vorgestellt haben.

 

8.  Die Säge schärfen: Überblick zu wichtigen Management- und Marketing-Tools

MarktdingFrühjahr - vielleicht auch die Zeit, die eigene methodische Kompetenz zu überprüfen und zu schärfen. Der Marketing-Fachmann Christoph Ludewig, der sich einfach Christoph nennt, stellt in seinem Blog zwei Methodensammlungen vor. Da sind zum einen die „8 wichtigsten Strategie-Tools für die Praxis", von der Umfeldanalyse bis zur strategischen Zielbildung.

Beim Weiterstöbern auf der Seite entdeckt man auch „10 wichtigsten Marketing-Tools" und einige weiter Themen, die im Management und Marketing wichtig sind. Das alles nicht gerade ausführlich behandelt, dafür aber gut als Überblick.


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    Arbeitsmethodik gehört nicht nur in die Geschäftswelt. Nach Gustav Großmann bestimmt die Stimmung. Die GfA unterstützt diesen Aspekt.

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    Ich möchte mich permanent persönlich weiterentwickeln und dabei sind mir Methodik und der persönliche Austausch in den GfA Abenden wichtig. Hier kann ich ungezwungen neue Impulse aufnehmen und in der Gruppe meine eigenen Erfahrungen diskutieren.

    Peter Landherr

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    GfA - wo sonst noch gibt es so aufregend - viel Anregung zur Lebensgestaltung.

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    Ich schätze sehr den Austausch mit anderen Fachleuten, die sich genau wie ich, mit Arbeitsmethodiken auseinander setzen und die den entsprechenden Weitblick haben.

    Jörg Schacht

  • Hans Bleckenwegner

    Ich besuche gerne die Falkenstein-Seminare. Jedesmal lerne ich wunderbare Menschen kennen. Die Synergieeffekte, die bei den Gruppenarbeiten auftreten, erstaunen und erfreuen mich immer wieder.

    Hans Bleckenwegner

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    Bei der GfA bin ich, weil ich hier Offenheit und Interesse an Grundsätzlichem und die Bereitschaft finde, »über den Tellerrand hinaus zu denken«

    Peter D. Zettel

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    Gisela Malasch

  • Marion Hofmann

    Spannende Themen, informierte Referenten, interessierte Teilnehmer, wunderbare Falkensteinseminare. Hier sammle ich immer wieder lebensdienliche Impulse für mein Leben. Darum bin ich von Herzen gerne GfA-Mitglied. 

    Marion Hofmann

  • Jürgen Kalweit

    Ich bin bei der GfA, weil mich dort kompetente Referenten zu interessanten Themen immer wieder neu für meine eigene Tätigkeit inspirieren. Das Kennenlernen von Menschen in angenehmer Atmosphäre aus den unterschiedlichsten Arbeitszusammenhängen erlebe ich als sehr wertvoll.

    Jürgen Kalweit

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